1.Drachenboottraining der Kanu Tigers Senior Men lässt positiv in die Zukunft blicken

Am letzten Sonntag, den 10.04.2011, sollte das erste Training der Kanu Tigers Senior Men stattfinden. Der Teamkopf, welcher sich in diesem Jahr aus 3 Teammitgliedern, Markus Oppermann, Michael Domann und Stephan Menzel, zusammensetzt, traf sich schon im Herbst des vergangenen Jahres um über die Problematik dieses Teams zu sprechen. 2010 wurde nämlich das große Ziel, Deutsche Meisterschaft, aufgrund zu geringer Beteiligung verfehlt. Trotz dieses Rückschlages wurden vielerseits Stimmen laut, das Team von Grund auf zu erneuern um eine Mannschaft formen zu können.

In den letzten Wochen rückte der erste veranschlagte Termin immer näher und alle beteiligten, besonders Michael Domann waren bis in die Haarspitzen gespannt: „Ich bin so heiß auf diese Saison, ich will unbedingt zur Deutschen!“. Über das normalerweise genutzte Nachrichtenmedium der e-mail kamen wenige Zusagen für das erste Training, was schon wieder nach einem Rückschlag „roch“. Aufgrund dessen, wurden diverse Sportler angerufen oder über das Internetportal studivz angeschrieben, weshalb das Training plötzlich doch unter einem guten Stern stand. Fazit des Rundrufes waren 16 Zusagen, was eine gute Substanz darstellen würde. Doch Markus Oppermann blieb noch am Morgen des 10.04.2011 skeptisch: „Ich glaube erst daran, wenn alle im Boot sitzen.“

Normalerweise verständlich, aber 10:30 Uhr saßen zu seinem Erstaunen wirklich 16 starke Männer und 4 Jugendliche im Boot und begannen die erste Einheit. Hierbei stand zu aller erst Teamfindung auf dem Plan. Es wurden 9km relativ locker absolviert um sich wieder an das Paddeln in einem Drachenboot zu gewöhnen und sich auf die beiden kommenden Einheiten vorzubereiten.

Nach der Mittagspause ging es ungefähr 13:30 wieder aufs Wasser, um intervallbetontes Pyramiden und Block- Training durchzuführen. In der letzten Einheit wurde, bei schon den ganzen Tag herrschendem großartigem Wetter, nochmals alles gegeben. Im Zentrum dieser 9km stand das Streckenfahren und so wurden 1000m, 500m, 200m sowie einige Starts ausprobiert, um ein Gefühl für die Belastung zu bekommen.

Nach 3 Einheiten wurden insgesamt 18km absolviert und alle waren erschöpft aber glücklich. Zum Abschluss richtete Teamcapain Stephan Menzel noch einige Worte an das Team, welches sich neben Kanuten aus Halle durch Männer aus Mittweida, Riesa, Magdeburg, Potsdam und Sandersdorf komplettieren wird.

Am wichtigsten für ein Gelingen ist dem Teamkopf der Teamgeist und das Mannschaftsgefühl denn:
„Mit einer Hand läßt sich kein Knoten knüpfen.“

(aus der Mongolei, http://www.zitate.de/kategorie/Team/)

Das Fazit dieses ersten Trainingstages ist eindeutig, hier kann sich etwas entwickeln, was großes schaffen kann und positiv in die Zukunft blicken lässt.

Stephan Menzel

Pressewart HKC 54 e.V.