Trainingslager der Parakanuten in Südafrika

Trainingslager der Parakanuten in Südafrika

 

Der Kälte und dem Schnee Deutschlands entflohen unsere Parakanuten Ramona, Ivo, Maik und Anja vom 03. Bis 18. März nach Südafrika zum Warmwasserlehrgang der Nationalmannschaft. Bei durchschnittlich an die 30 °C und Sonnenschein sollten in den 14 Tagen die Grundlagen für die anstehende Saison gelegt werden. Untergebracht im Sable House, einem Gästehaus gehörend zu dem abgesicherten Bereich des Sable Hills Waterfront Estate standen nun lange und intensive Trainingstage bevor. Gleich am folgenden Tag der Ankunft ging es das erste Mal aufs Wasser und der Roodeplaat-Dam erkundet. Vorbei an wunderschönen Landschaften kommt man auch an der Academy for Canoe-Development vorbei, die uns bei unseren Trainingsmaßnahmen unterstützte und Motorboote bzw. Kanus zur Verfügung stellte. Ideale Bedingungen erwarteten uns.
Anfänglich ging es vor allem an lange, ausdauernde Einheiten und kurze Sprints, im zweiten Teil wurden Wert auf Überdistanzen und GA2-Einheiten gelegt. Der aufmerksame Kanute konnte dabei am Ufer die hiesige Tierwelt beobachten. Antilopen, Kudus und auch Zebraherden waren unsere ständigen Begleiter. Als die ersten 2,5 Tage Trainings geschafft waren, ruhten die Paddel einen Nachmittag lang und wir begaben uns auf eine erste Safari. Schon die Anfahrt über Schotterpisten war abenteuerlich. Im Reservat sahen wir schon links und rechts des Weges Zebras und Giraffen, bei der Safari kamen dann auch Elefanten, Löwen, Nashörner, Schakale und andere Lebewesen hinzu. Frisch gestärkt mit Eindrücken ging es weiter im Trainingsplan. Die Belastungen wurden nun auch intensiver und die ersten 200m gefahren. Die Zeiten waren auch schon zufriedenstellend. Zur Belohnung wartete bei Halbzeit eine richtig schöne Quadtour durch die Buschlandschaft der Region, vorbei an Zebra- und Antilopenherden, quer über Stock und Stein, immer den Staub des Vordermanns einatmend. Die Abwechslung gab uns nun neue Kraft für die zweite Woche, in der wir nun an Feinheiten feilen konnten. Zunehmend machten sich die Strapazen der ersten Woche auch bemerkbar, aber an ein zurückstecken war nicht zu denken.
So arbeiteten alle fleißig weiter und ein Teil konnte sich am letzten Tag darüber freuen mehr als 200km gepaddelt zu sein. Die Grundlagen sind nun gelegt, nun heißt es in heimischen Gefilden dort anzuschließen und bis zur 1. Qualifikationsregatta den Feinschliff zu machen. Ein großes Dankeschön geht an das Betreuerteam der Nationalmannschaft, aber auch an unsere Gastgeber, die uns einen total schönen Aufenthalt so fern ab der Heimat bereiteten und uns zum Abschluss zu einem ganz tollen Grillabend einluden.

Bericht: Anja Adler / Pressewart HKC54

Danke für eure Unterstützung auf unseren Wegen:

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