Sommertour des Innenminister Sachsen-Anhalts Holger Stahlknecht mit einem Stopp bei den Halleschen Kanuten

Sommertour des Innenminister Sachsen-Anhalts Holger Stahlknecht mit einem Stopp bei den Halleschen Kanuten

Hoher Besuch am Hufeisensee

 

Seine sommerliche Radtour durch Teile des Bundeslandes Sachsen-Anhalt führte dessen Innenminister Holger Stahlknecht, zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Ralf Wunschinski (CDU), an die Gestade des halleschen Hufeisensees, dem gegenwärtigen Trainingsgewässer der Kanuten vom Halleschen Kanuclub 54 e.V. Der Besuch hat eine Vorgeschichte: Ein gutes Jahr zuvor war der Minister Schirmherr der vom Deutschen Rollstuhl-Sportverband e.V. gemeinsam mit den halleschen Kanuten u.a. am Osendorfer See durchgeführten Großveranstaltung „Let’s get wet“. Er ließ es sich damals nicht nehmen, dieses sportliche Ereignis zu besuchen und sich selbst als Paddler im Drachenboot zu versuchen. Die ansonsten von begeisterten Sportlern aus allen Teilen Deutschlands besuchte Veranstaltung endete leider im Dauerregen, der die Flüsse Mitteldeutschlands so ansteigen ließ, dass sie eine in unseren Breiten bislang nicht gekannte Hochwasserkatastrophe auslösten. Auch die Kanuten des HKC gehörten zu deren Opfern, ihre Trainingsstätte bietet einen Anblick der Verwüstung, der See selbst muss immer noch von den Hochwasserfluten befreit werden. Die Berichte über die angerichteten Schäden waren auch dem Innenministerium nicht verborgen geblieben und so nutzte der Minister besagte Radtour, um sich vor Ort über den gegenwärtigen Stand der Dinge zu erkundigen. Ein Besuch an der Schadenstelle selbst war nicht möglich, die ist weiterhin aus Sicherheitsgründen gesperrt. So radelte der hohe Besuch am 13. August zum Hufeisensee und traf dort auf Mitglieder des HKC-Vorstandes. Bei herrlichem Wetter konnten diese vermelden, dass der Osendorfer See etwa Mitte September den ursprünglichen Wasserstand erreicht haben wird. Anschließend werde eine genaue Untersuchung der Standfestigkeit der Uferbereiche erfolgen. Bei positivem Ergebnis könne mit der Begutachtung der hinterlassenen Schäden begonnen werden. Dann erst ist an eine Beseitigung der Schäden und Wiederaufbau zu denken. Es werden also noch viele Monate ins Land gehen, ehe die Kanuten an ihre heimische Trainingsstätte zurückkehren können. Das wollen sie unbedingt, so war aus den Reihen der anwesenden Kanuten zu hören, hier hätten sie optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen – auch die Parakanuten. Eigens für sie waren am Osendorfer See in den letzten Jahren barrierefreie Zugangsmöglichkeiten zum See und zu den angrenzenden Gebäuden geschaffen worden. Der Minister bestärkte sie in ihren Absichten und sagte seine volle Unterstützung bei deren Verwirklichung zu.

Doch es blieb nicht lediglich bei Zukunftsplanungen: Dass der Minister nicht nur auf dem Fahrrad eine gute Figur abgibt, sondern auch im Wanderboot, bewies er bei einem kleinen Trip über den Hufeisensee

Prof. Hans-Joachim Kertscher

 

 

 

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