Trotz strahlenden Sonnenscheins fiel für einige Sportler die Langstrecken-Landesmeisterschaft in Barby ins Wasser

Trotz strahlenden Sonnenscheins fiel für einige Sportler die Langstrecken-Landesmeisterschaft in Barby ins Wasser

Am vergangenen Samstag fand in Barby die Landesmeisterschaft im Kanurennsport über 2000m bzw. 6000m statt. Dieser Tag schien aufgrund des sonnigen Wetters perfekt, um die besten Langstreckenfahrer Sachsen-Anhalts zu küren. Doch der anfängliche Eindruck konnte der Wahrheit nicht gerecht werden. Der ungeschützt dem Wind ausgesetzte Kies-See war zu einem „Wellenmeer“ geworden. Die ersten Rennen wurden trotzdem gestartet. Im Verlauf der Zeit kam es zu mehr und mehr Kenterungen, die auch einige erfolgversprechende Bootsbesatzungen des HKC 54 betrafen. Im Minutentakt sah man die Motorboote auf dem See auf und ab fahren, um die sich im Wasser befindlichen, meist jungen Sportler, zu bergen. Aufgrund der Vielzahl an Kenterungen entschied sich der Veranstalter, die Regatta gegen 14 Uhr abzubrechen. Da die vorherrschende Witterung weder gerechte Bedingungen zuließ, noch die Sicherheit der Sportler gewährleistet war, sprachen sich alle Verantwortlichen der einzelnen Vereine für diese Maßnahme aus. Bis zu dieser Entscheidung errangen die Sportler des Halleschen-Kanu-Clubs 4 Podestplatzierungen und einen 5. Platz. Im K2 der Leistungsklasse über 6000m wurde der einzige Landesmeistertitel für den HKC durch Florian Ganz und Stephan Menzel errungen. Es folgten drei dritte Plätze durch Hans-Joachim Kertscher (K1 Herren Senioren C, 6000m), Bjarne Schmidt und Konstantin Koch (K2 Schüler B, 2000m) und Io-Sophie Kirchner, welche für das Kanuteam Sachsen-Anhalt im K2 der Schülerinnen A diese Platzierung errang. Das Vereinsergebnis abrundend belegten Erik Wietzke zusammen mit Richard Iselt, im K2 der Schüler B über 2000m, den 5. Platz. Fasst man das mannschaftliche Ergebnis zusammen, kann man besonders den Sportlern im Schülerbereich alle Achtung zollen, sich diesen Bedingungen gestellt zu haben und zum Teil vordere Platzierungen errungen zu haben. Denn selbst gestandene Kanuten, welche schon seit vielen Jahren diesem Sport frönen, hatten große Probleme, sich über Wasser zu halten.