Ivo Kilian startet zum Weltcup in Szeged/Ungarn

Ivo Kilian startet zum Weltcup in Szeged/Ungarn

Nach der Qualifikationsregatta in Duisburg für unsere drei Parakanuten erfolgt die erste Bilanz

Ivo Kilian (44), aussichtsreichster Kandidat unserer Truppe konnte sich mit erbrachter B-Norm (Zeitvorgabe für die Qualifikation zur Nationalmannschaft) für den Weltcup im Mai in Szeged qualifizieren. Auch Felix Höfner (DHfK Leipzig) erreichte die B-Norm in beiden Rennen jeweils vor Ivo. Beide starten in der Rennklasse KL2 und hoffen nun beim Weltcup in Szeged auf einen der vier letzten Quotenplätze für die Paralympics in Tokio.

Ivos Vollzeitjob verlangt alles ab und dennoch hat er als Bundeskader (Erlaubnis durch LVWA) den Winter soweit es möglich war, ordentlich 2-3x Woche und ohne große Verletzungen/Ausfälle trainieren können. Bei weitem reicht diese Intensität nicht, sich auf ein hochwertiges Event vorzubereiten. Nationale und internationale Konkurrenz trainiert 2-3x täglich.

In der Rennklasse Damen KL1 starteten unsere seit mehreren Jahren aktive Ramona Hoppe (50) und Schülerin „Sunshine“ Johanna Pflügner (16). Beide bilden mit Trainer Matze König eine kleine Trainingsgruppe und trainieren (sofern zulässig) auf dem Wasser und halten sich zuhause Athletisch fit.

Mit diesen Voraussetzungen im Gepäck und einem gezieltem Kurztrainingslager zu Ostern mit einigen Wasserkilometern waren beide bereit, sich der Herausforderung Qualiregatta Mitte April in Duisburg zu stellen. Ramona, nervös wie eh und je, versucht je nach Gesundheitszustand an Ihre Leistungen der Vorjahre heranzufahren. Und das mit Erfolg und Ramona wurde dritte mit einer Zeit von 1:17:400min (letzte Sichtung 2018 1:16,1min). Johanna erpaddelte sich den Platz hinter Edina Müller (Hamburger KC/ Silber :Paralympics Rio 2016) und damit eine Normzeit der Nachwuchskader/Junioren 1:07,1min. Nun besteht die Aussicht auf eine internationale Teilnahme bzw. Klassifizierung.

Dennoch bleibt zu berichten, das Ivo im Nationalteam weiterhin alle Chancen auf sein Saisonziel hat. Nun heißt es nach der Arbeit das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und zu trainieren und anzugreifen. Auch ohne Trainingslager im Vorfeld wollen wir es schaffen.

Wir sind stolz, das ihr euch trotz der Lage und dem Risiko gestellt habt und hoffen nun das weitere Regatten stattfinden können

Danke den Sponsoren und Unterstützern.