Winterlager Schierke 2001

Ja, nach 4 Jahren Oberhof, fuhren wir dieses Jahr nach Schierke in die Bildungs- und Freizeitst├Ątte der
Sportjugend von Sachsen-Anhalt. Sonntagfr├╝h starteten wir aus Halle und kamen gegen 11 Uhr in Schierke an.
Nach dem ersten Rundgang im und ums Haus Assen wir Mittag, um danach zu einer Erkundungstour rund um
Schierke zu starten. Leider hatten wir keinen Schnee, aber wenigstens die Temperaturen erinnerten schon an
den Winter. Nach dem beziehen der 3-5 Bett Zimmer, mit Dusche und WC in jedem Zimmer, also von sehr gut
und ordentlichen Zimmern, machten wir uns auf in die Turnhalle der Schule, um dort einige Spiele zu
veranstalten. Geschafft vom Tag h├Ârten wir uns nach dem Abendbrot noch die Belehrung an und spielten dann
auf dann Tischtennis, Billard oder auf unseren Zimmern.
Montagfr├╝h starteten wir zur Tageswanderung auf den Brocken. Halb 10 trafen wir die Ranger des
Nationalparks, die uns interessante Geschichten erz├Ąhlen sollten. ├ťber den steilsten und eisigsten Pfad oben
angekommen, freuten wir uns ├╝ber die herrliche Sicht, die es uns wenigstens erlaubte den Rest der Gruppe in
10 Meter Entfernung zu sehen. Gest├Ąrkt vom Verpflegungsbeutel, besichtigten wir das Museum und sahen uns
einen spannenden Film ├╝ber die Ilse an. Nach einer halben Stunde Schlaf w├Ąhrend des Filmes, hatten wir Kraft
f├╝r den Abstieg getankt, so da├č uns die so genannte Abk├╝rzung auch nicht klein bekam.
Dienstagmorgen, es sollte ein harter Tag werden, nicht nur, dass wir am Vormittag, nach einem harten
Kraftkreis in der Turnhalle auch noch ein Spiel meistern mussten. Nein am Nachmittag machten wir dann aus
der empfohlen Tageswanderungen zu den Klippen, oberhalb des Bahnhofes von Schierke, auch noch eine drei
Stunden Wanderung. Na ja, wenigstens hatten wir den Abend frei.
Mittwochfr├╝h, es schneite leicht, so dass der Untergrund auf den Waldwegen wohl sehr matschig und rutschig
sein w├╝rde. Aber das st├Ârte keinen, und so starteten wir nach dem Fr├╝hst├╝ck zu einer Mountainbike-Tour. Es
w├Ąre eine sch├Ân geplante Runde geworden, H├Ątten die Waldarbeiter durch Forstarbeiten den geplanten
R├╝ckweg nicht gesperrt gehabt und h├Ątten wir uns nicht auf die schnelle einen anderen Weg ausgesucht. Den
dieser Weg war ein steiler Anstieg beim dem nach den ersten 100 Metern jeder sein Fahrrad schob und der
ungef├Ąhr einen Kilometer andauerte. Aber nach einem Anstieg kommt auch eine Abfahrt und die wenigen, die
diese runter fuhren, hatten ihren Spa├č daran. Nach einer gro├čen Waschaktion an den Fahrr├Ądern und dem
Mittag, fuhren wir nach Halberstadt ins Schwimmbad um uns zu reinigen und erholen von den Strapazen des
Vormittags. Auch wenn hier die Organisation nicht ganz klappte und nur einer der erwarteten 2 Busse kam, es
war eine Abwechslung vom Trainingslager. Am Abend fand dann der Fasching, oder sagen wir einmal eine
kost├╝mierte Disko statt. Ich war im Kino und kann nur aus Erz├Ąhlungen her berichten, da├č die Stimmung wohl
sehr gut gewesen sein soll, und wir mit Stephan und Kevin als M├Ądchen verkleidet mit die besten Kost├╝me
hatten.
Donnerstagmorgen, ich flog fast aus dem Bett, als ich aus dem Fenster schaute, denn ├╝ber Nacht hatte es
geschneit. Gut gleich am Haus anzufangen daf├╝r reichte es noch nicht, aber nach einer kurzen Kontrollfahrt
zum Sonnenberg stand es fest, wir w├╝rden Ski fahren. Und so machten sich am Vormittag 16 und am
Nachmittag 9 mit Skiern bewaffnet in die Busse und fuhren in den Westen um Ski zu laufen. Es war
wahrscheinlich an dem Tag der einzige Vorteil den der Westen hatte, denn die Stra├čen waren nur im Osten
ger├Ąumt. Den ganzen Tag ├╝ber schneide es weiter, so da├č wir nach der Nachmittagsrunde m├╝he hatten wieder
nach Hause zu kommen.
Freitagmorgen, es war wahr wir konnten direkt vom Haus aus zu unserer Tagestour auf den Skiern starten. So
machten sich gegen 9 Uhr einmal 4 und einmal 7 Leute auf um die geplante Route von rund 40 km zu
absolvieren. Es war ein Wechselspiel des Wetters. Neben st├Ąrksten Schneefall, starkem Wind und schlechter
Sicht, hatten wir auch strahlenden Sonnenschein und beste Sicht. Das Wetter wechselte innerhalb von zehn
Minuten, und so wusste man nie was noch kam. Nach gut 4 Stunden und 32 km kam die erste Gruppe mit
Stephan, Marlen, Kevin und Andr├ę auf dem Wurmberg, dem verabredeten Treffpunkt an und freute sich nach
einer St├Ąrkung, die weil wir auf den Rest warten mussten, sich auf eine ganze Stunde ausdehnte, auf die folgten
und Abschlie├čende Abfahrt von rund 8 km. So kam es das wir schon gegen 15 Uhr wieder zur├╝ck waren und
dann viel Zeit zum erholen hatten. Der Rest des Vereins, hatte sich auch in kleinere Gruppen getrennt und 2
kleinere Skitouren absolviert. Am Abend war dein ein lustiger Abschlussabend mit verschiedenen
Darbietungen der einzelnen Gruppen des Hauses. Auch wir boten was. Und so erlebten wir Michael,
gesprochen von Carl-Frieder und Robert G., als Koch der am Ende besoffen war, nat├╝rlich nur gespielt. Zum
H├Âhepunkt des Abends, wurde aber die Tanzdarbietung, zum Song ÔÇ×DaylightÔÇť von den No Angels, von
Marlen, Anke, Sabine, Kevin und Stephan. Der extra einstudierte Tanz begeisterte das Publikum so, da├č die
f├╝nf gleich und sp├Ąter auch noch einmal ihren Auftritt wiederholen mussten.
Samstagfr├╝h, strahlte die Sonne, man k├Ânnte meinen Sie hat sich gefreut, da├č wir fahren, aber das war uns
egal. Es sollte wieder einmal der ├╝bliche Wettkampf stattfinden, wobei sich neben einigen tollen Leistungen,
die meisten doch nur noch einmal eine sch├Âne Skitour daraus machten. Und so verabschiedeten wir uns nach
dem Mittag und der Siegerehrung von Schierke mit dem Bewusstsein bestimmt im n├Ąchsten Jahr wieder zu
kommen.
Einen Dank von meiner und bestimmt auch von allen anderen Teilnehmern an Anke Haase, Herrn Schneider,
Herrn Zwarg und auch wenn sie es teilweise etwas zu eng gesehen hat, wie eigentlich immer, an Frau
Kunitzsch, die alle vier, die Woche, zu neben dem Training, auch zu einer sehr abwechslungsreichen und
interessanten gemacht haben.
Vielen Dank sagt Andr├ę Wolke